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Thema des Monats Juli 2005

NRW-Hochschulen im Aufbruch – Netzwerkarbeit zur hochschulbezogenen Gesundheitsförderung

  1. Gesundheitsförderung an den Hochschulen in NRW – ein zunehmend wichtiges Thema
  2. Der Settingansatz als Schlüsselstrategie der Gesundheitsförderung
  3. Die Hochschule als gesundheitsförderndes Setting
  4. Netzwerkarbeit als Strategie hochschulbezogener Gesundheitsförderung
  5. Der bundesweite Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen
  6. Die Landesarbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen

Konstituierendes Treffen der Arbeitsgruppe NRW des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen am 18.11.2004 in Hagen

 

1. Gesundheitsförderung an den Hochschulen in NRW – ein zunehmend wichtiges Thema

Nordrhein-Westfalen weist mit 37 staatlichen und 20 anerkannten privaten Hochschulen die dichteste Hochschullandschaft Europas auf. Von 1968 bis heute stieg die Zahl der Hochschulen im Land von 19 auf 57. Die nordrhein-westfälischen Hochschulen stellen für weit über 500.000 Studierende und knapp 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Arbeits-, Lern- und Lebensort dar. Das sind knapp ein Viertel der Studierenden und ein Fünftel aller Hochschulbeschäftigten in der Bundesrepublik Deutschland. Die Qualifikation und das Wissen der Mitarbeiter/innen, der Wissenschaftler/innen und Studierenden ist eine zentrale Ressource für die Hochschulen, aber auch für das Land NRW.

Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie Globalisierung, der internationale Wettbewerb, eine dynamisierte Wissensentwicklung, aber auch ein erheblicher Kostendruck zeigen Auswirkungen auf Forschung, Lehre, Studium und Verwaltung: Der Wettbewerb zwischen den Hochschulen, die Notwendigkeit zur Profilbildung, neue Steuerungsmodelle und Globalhaushalte und nicht zuletzt die Angleichung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse stellen massive Herausforderungen für die Hochschulen dar.

Auch auf Seiten der Entscheidungsträger an den Hochschulen setzt sich - gerade im Kontext der aktuellen Strukturveränderungen – immer mehr die Erkenntnis durch, dass es darum gehen muss, das vorhandene Potenzial bei den Beschäftigten und Studierenden zu erschließen und so zu fördern, dass es allen Beteiligten – den Betroffenen selbst, der Hochschule und der Gesellschaft insgesamt – dient. Die Gesundheitsförderung bietet hierfür wichtige und effektive Hilfen. Zu diesen zählen u.a. der Settingansatz und die Netzwerkarbeit.

 

2. Der Settingansatz als Schlüsselstrategie der Gesundheitsförderung

Während die Gesundheitserziehung von der Annahme ausgeht, durch Aufklärung und Motivation könne ein gesundheitlich korrektes Verhalten ermöglicht werden, vertritt die Gesundheitsförderung eine andere Auffassung: Ausgehend von der Tatsache, dass das Leben von Menschen in sozialen Kontexten wie Familie, Gemeinde, Arbeitsplatz, in der Schule oder der Hochschule stattfindet, gilt, dass sich die Einflüsse dieser Settings mittelbar oder unmittelbar auch auf Wohlbefinden, Verhalten und Gesundheit von Einzelnen und Gruppen auswirken. Gesundheit wird dort hergestellt, wo Menschen arbeiten, wohnen, leben, spielen und konsumieren, und in diesen Lebenszusammenhängen will die Gesundheitsförderung konstruktive und gesundheitsstärkende Bedingungen schaffen.

Die Erkenntnis, dass sich Gesundheit im Alltag der Menschen manifestiert, wurde im Jahr 1986 in der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgehalten.

 
 

Posterausstellung im Rahmen der Jubiläumstagung des AK Gesundheitsfördernde Hochschulen am 10.06.2005 Bielefeld

Auf dem Hintergrund dieser Ausführungen kann der Settingbegriff in zweierlei Hinsicht interpretiert werden: Zum einen wird ein Setting als soziales System verstanden, das eine Vielzahl relevanter Einflussfaktoren aus der Umwelt auf eine bestimmte Personengruppe umfasst – andererseits ist es auch ein System, in dem die Bedingungen für Gesundheit und Krankheit gestaltet werden können. Durch dieses Konstrukt wird es möglich, soziale Kontexte als gesundheitsadäquat veränderbare Interventionsfelder zu begreifen. Viele von der WHO initiierte Gesundheitsförderungsprojekte orientieren sich am Settingansatz: Gesunde Städte, Gesundheitsförderliche Schulen, Gesundheitsfördernde Betriebe etc. Dabei kann der Settingansatz auch mit bestimmten Themen verknüpft werden, an denen gemeinsam gearbeitet wird.

Eine gesundheitsfördernde Settinggestaltung ist nicht in kurzer Zeit möglich. Es reicht auch nicht aus, dass einige wenige Akteure sich entscheiden, Gesundheitsförderung umsetzen zu wollen. Stattdessen muss das gesamte Sozialsystem – das heißt alle Hierarchieebenen, die Funktions- und Fachvertreter/innen und nicht zuletzt die Betroffenen – in die Entwicklung einbezogen werden. Dies bedeutet ein sehr kommunikationsintensives Vorgehen, in dem es darum geht, verschiedene Perspektiven zu integrieren. Insbesondere für die Betroffenen in benachteiligten und abhängigen Positionen müssen Strategien etabliert werden, die es ermöglichen, Einfluss-, Beteiligungs- und Wahlmöglichkeiten zu erhöhen und Optionen für Verhaltensalternativen zu schaffen. Auf diese Weise vermeidet es der Settingansatz, die Verantwortung für Gesundheit einseitig an die betroffenen Individuen zu delegieren; vielmehr sind Partizipation und Empowerment wichtige Elemente der gesundheitsfördernden Systementwicklung.

 

3. Die Hochschule als gesundheitsförderndes Setting

Wie bereits dargelegt, wird auch die Hochschule als Lebens- und Arbeitswelt – und damit als ein im Sinne der Gesundheitsförderung entwicklungsfähiges Setting aufgefasst. Das bedeutet, dass alle Rahmenbedingungen, unter denen Lehren, Lernen, Forschen und Verwaltung stattfindet, daraufhin überprüft werden, wie gesundheitsfördernd sie sind. In diesem Zusammenhang stellen sich u.a. folgende Fragen:

  • Wie ist das Studium organisiert? Kann es zu Vereinzelung und Vereinsamung von Studierenden, z.B. Migrant/innen kommen?
  • Wie können die Bedingungen in wissenschaftlichen Arbeitsbereichen gestaltet werden, damit Forschende und Lehrende ihre Arbeitszeiten nicht ständig auf Kosten gesundheitlicher und sozialer Bedürfnisse überschreiten müssen?
  • Welche gesundheitlichen Ressourcen bieten Lehre, Forschung, Lernen und Verwaltung an der Hochschule?
  • Wo liegen Potenziale für Gesundheit, Wohlbefinden, Gratifikation, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung?

Ein wesentliches Charakteristikum der Hochschule ist das grundgesetzlich gesicherte Recht auf Freiheit der Lehre und Forschung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass gesundheits- und sicherheitswidrige Zustände geduldet werden dürfen. Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind alle Personen mit Führungsverantwortung verpflichtet für die Verhütung arbeitsgedingter Gesundheitsgefahren und für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit zu sorgen – unabhängig davon, ob sie in der Verwaltung oder der Wissenschaft tätig sind.

Die besonderen gesundheitlichen Belastungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind ein hochschulspezifisches Thema, welches erst in den letzten Jahren vermehrte Aufmerksamkeit findet. Angesichts eines äußerst umfangreichen Aufgabenspektrums mit hohen qualitativen und quantitativen Anforderungen besteht ein enormer Leistungsdruck. Dieser wird häufig verstärkt durch eigene Qualifizierungsziele, Stellenbefristungen und knappe Teilzeitvorgaben. Zahlreiche Studien belegen, dass wissenschaftlich Beschäftigte diesem Dilemma durch ein Mehr an zeitlichem und persönlichem Engagement zu entgehen versuchen – häufig mit dem Effekt einer wenig gesundheitsgerechten Selbstüberforderung. Nicht nur aus Sicht der Gesundheitsförderung, sondern auch im Hinblick auf die Qualität der Arbeitsergebnisse stellt sich hier die Frage, ob nicht mit klareren Ziel- und Aufgabenbeschreibungen für alle Seiten mehr Qualitäts- und Planungssicherheit geschaffen werden könnte. Potenziale der wissenschaftlichen Tätigkeit werden dagegen in der Selbstständigkeit, der Kreativität, den interessanten Inhalten der Arbeitsaufgaben und nicht zuletzt in positiven und hilfreichen Kollegenbeziehungen gesehen.

Ein weiterer Aspekt der Gesundheitsförderung an Hochschulen besteht in der Frage, inwieweit sie in die Lehre integriert wird. Zum einen gibt es in zahlreichen Disziplinen Anknüpfungspunkte an das – in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger werdende Thema Gesundheit – zum andern ist es auch von Bedeutung, dass Studierende Gesundheit und deren Förderung nicht nur in der Theorie kennen lernen. Durch die Möglichkeit der alltäglichen Hochschulgestaltung sollen sie erfahren, was Gesundheitsförderung bedeutet: Betroffenenbeteiligung, Gestaltungsmöglichkeiten, Einflussnahme und Befähigung. Studierende, die diese Erfahrungen an ihrer Hochschule gemacht haben, können die hier erworbenen Schlüsselkompetenzen in ihre spätere berufliche Laufbahn, ihr Führungs- und ihr Sozialverhalten integrieren.

 

4. Netzwerkarbeit als Strategie hochschulbezogener Gesundheitsförderung

Im Alltag der Menschen stellen Settings keine völlig voneinander getrennten Bereich dar, vielmehr stehen sie oftmals untereinander in einer Wechselbeziehung und sind in übergeordnete Veränderungszusammenhänge eingebunden – etwa die wirtschaftliche, technologische oder politische Entwicklung. Deshalb kann eine gesundheitsfördernde Settingentwicklung dann am meisten erreichen, wenn sie im Rahmen eines gemeinsamen und koordinierten Vorgehens mit anderen sozialen Systemen in Form von Netzwerken realisiert wird.

Auch die WHO sieht die Netzwerkarbeit als eine zentrale Strategie der Gesundheitsförderung: Die Ottawa-Charta verweist mit ihrer Forderung nach ‚Vermitteln und Vernetzen' auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens für Gesundheit. Daher sind die bereits genannten Settingansätze der WHO alle in Form von Netzwerken organisiert und realisiert.

Positive Potenziale der gesundheitsfördernden Netzwerkarbeit im Hochschulbereich liegen neben dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Motivation auch in der konzeptionellen Weiterentwicklung, der Bewusstseinsbildung und der Schaffung einer gemeinsamen Daten- und Evidenzbasis. Dabei wird deutlich, dass Netzwerkarbeit mehr ist als die Summe der Aktivitäten an den einzelnen Hochschulen. Durch das gemeinsame und koordinierte Vorgehen ergeben sich Denk-, Handlungs- und Entwicklungspotenziale, die eine einzelne Hochschule für sich niemals erschließen könnte.

 

5. Der bundesweite Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen

 
 

Ute Sonntag, Koordinatorin des AK Gesundheitsfördernde Hochschulen beim Erfahrungsaustausch Hochschulbezogene Gesundheitsförderung in Hagen am 18.11.2004

Auf diesem Hintergrund besteht in Deutschland bereits seit 1995 ein bundesweiter Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen, der von der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. koordiniert wird. Zurzeit sind über 160 Personen aus ca. 60 Universitäten und Fachhochschulen sowie einige andere Organisationen wie z.B. Landesunfallkassen, eine Krankenkasse und das Hochschul-Informations-System (HIS) miteinander vernetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises kommen aus den verschiedensten Aufgaben- und Funktionsbereichen. Alle Statusgruppen, also Studierende, Lehrende und nichtwissenschaftliches Personal, aber auch relevante Funktionsträger für gesundheitsfördernde Prozesse in Hochschulen (z.B. Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Wissenschaftler/innen, Suchtbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte und Personalvertretungen) sind Mitglieder.

Das Ziel des Arbeitskreises ist es, gesundheitsfördernde Hochschulen als Settings zu unterstützen. Am salutogenen Paradigma orientiert, wird nach den Bedingungen für Gesundheit gefragt: Wie wird Gesundheit im Setting Hochschule hergestellt und aufrecht erhalten? Welches sind die gesundheitsrelevanten Bedingungen an der Hochschule?

Die Netzwerkarbeit zur Gesundheitsförderung an Hochschulen umfasst unterschiedlichste Tagungen und Arbeitstreffen.

 

Mit dem Zusammenschluss im Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen werden die bereits genannten Potenziale der Netzwerkarbeit genutzt und weiterentwickelt. Neben dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und der Verbreitung von Modellen guter Praxis dienen Fachtagungen und Thementage dazu, den aktuellen Forschungsstand zu bewerten und Impulse in die Hochschulen zu bringen. In der Vergangenheit wurden z.B. die Themen "gesundheitsförderliches Führungsverhalten"' oder "Erhebungsinstrumente zur Erfassung gesundheitsrelevanter Daten" bearbeitet. Neue Themen werden aufgegriffen und verbreitet, wie z.B. Fragen der Umsetzung des Nichtraucherschutzes an Hochschulen. Für den 27. Januar 2006 ist ein gemeinsamer Thementag mit der Landesarbeitsgruppe NRW mit dem Schwerpunkt "Psychosoziale Belastungen, psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung" geplant.

 

6. Der Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen NRW

Seit 2004 existiert auch in Nordrhein-Westfalen ein erster landesbezogener Arbeitskreis Gesundheitsfördernder Hochschulen, welcher von der Landesunfallkasse NRW in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Hochschulübergreifende Fortbildung (HÜF) organisiert wird. Bei der Gründungsversammlung am 18.11.2004 wurde eine Programmatik verabschiedet, die u.a. Ziele, Arbeitsgrundlagen und Mitgliedschaft konkretisiert

Aufgabe des Landesarbeitskreises ist es, für die Hochschulen in NRW eine qualifizierte, ortsnahe Anlaufstelle für die hochschulbezogene Gesundheitsförderung zu schaffen, die es möglich macht, landesspezifische Themen aufzugreifen und den regionalen Austausch zu fördern. Der Arbeitskreis NRW arbeitet in enger Abstimmung mit dem bundesweiten Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen zusammen und vermittelt Informationen zur Gesundheitsförderung an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe weiter – auch und gerade an diejenigen, die im bundesweiten Arbeitskreis nicht vertreten sind. Die von Seiten der Landesunfallkasse NRW und der HÜF getragene Koordinationsstelle versteht sich als Vermittlungs-, Qualifikations- und Moderationsinstanz für die Gesundheitsförderung an den Hochschulen in NRW. Neben der Verbreitung der Informationen über die Tagungen und Thementage des bundesweiten Arbeitskreises führt der Arbeitskreis NRW mindestens eine jährliche Landestagung zur hochschulbezogenen Gesundheitsförderung sowie bei Bedarf weitere Treffen und Qualifizierungen durch.

Mitglieder des Arbeitskreises NRW bei der Jubiläumstagung des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen am 10.06.2005 in Bielefeld

Derzeit sind 80 Personen aus 36 Einrichtungen, davon 29 Hochschulen Mitglieder des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen NRW, darunter Führungskräfte verschiedener Hierarchiestufen, Personal- und Interessenvertretungen, Wissenschaftler/innnen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, Betriebsärzt/innen, Sicherheitsfachkräfte, Vertreter/innen des Hochschulsports, der Personalentwicklung, der Psychosozialen Beratungsstellen, u.a.m.

Der Arbeitskreis NRW ist offen für Akteure, die eine zentrale Funktion in der Gesundheitsförderung an den Hochschulen in NRW bekleiden. Wenn Sie beitreten möchten, klicken Sie bitte hier.

Das erste Treffen im November 2004 bot Gelegenheit, das breite Spektrum der bereits an den nordrhein-westfälischen Hochschulen unternommenen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung zu präsentieren, Ideen und Anregungen auszutauschen und das im Land vorhandene Engagement an den Hochschulen weiter zu unterstützen. Die im Rahmen des 18.11.2004 vorgestellten Beiträge können Sie hier downloaden.

Die nächste Landestagung zur hochschulbezogenen Gesundheitsförderung mit dem Titel "Gesundheitsfördernde Hochschulen im Aufbruch: Erfahrungsaustausch zur hochschulbezogenen Gesundheitsförderung in NRW 2005" findet am 22.11.2005 in Hagen statt. Bitte laden Sie hier das Tagungsprogramm herunter. Anmeldungen sind für Mitglieder des Arbeitskreises NRW hier möglich.

 

Dr. Gudrun Faller, Landesunfallkasse NRW
Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.

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